E-Book Schülerduden Grammatik

Ich habe mich mal auf die Suche nach dem Schülerduden Grammatik als E-Book gemacht. Nach kurzer Suche wird man auch schon fündig beim Bücherwurm:

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Das gedruckte Buch für 18€ und das Ebook für 12.99€, das sieht nicht schlecht aus, also drücke ich auf den Link des E-Books, Dann erscheint allerdings ein anderes Buch:

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Was soll das? Plötzlich bin ich beim Schülerduden Fremdwörterbuch. Dort drücke ich erneut auf das Hardcover-Symbol und – bin wieder zurück beim Schülerduden Grammatik!

Also gehe ich auf die Seite von duden.de und suche dort den Schülerduden Grammatik. Dort wird nun klar, dass es kein Ebook gibt.

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Interessanterweise kann man ein Ebook der alten Ausgabe des Schülerdudens auf der Seite von Lüthy Balmer Stocker auf buchhaus.ch finden.

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Man kann das Buch dann auch in den Warenkorb legen, aber dann erscheint kurz vor Abschluss der Kaufabwicklung eine Fehlermeldung:

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Akzeptiert, es gibt kein Ebook des Schülerdudens Grammatik, weder der alten noch der aktuellen Ausgabe. Fragt sich einfach, warum kein Ebook erhältlich ist.

Ohne Namen keine Stadt?

Kürzlich habe ich mit einer Klasse Stellen aus Uwe Timms „Johannisnacht“ besprochen. Der Ich-Erzähler geht in Berlin – die Geschichte spielt 1995 – in ein Lebensmittelgeschäft und verlangt ein Brötchen mit Käse, und zwar mit Tilsiter. Eine alte Frau bedient ihn.

Füher, sagte die alte Frau, bekamen wir Butter und Käse direkt aus Tilsit, das war vor dem Krieg. Der Käse heisst noch so, aber die Stadt gibt es nicht mehr.
Doch, sagte ich, nur der Namen ist ein anderer.
Nein, sagte die alte Frau, wenn der Name verloren ist, gibt es auch nicht mehr die Stadt.

Gibt es eine Sache – oder eine Stadt noch, wenn sie den ursprünglichen Namen verloren hat? Unwillkürlich fühlt man sich an das Universalienproblem im Mittelalter erinnert. Aus Tilsit ist Sowetsk geworden und die Stadt befindet sich nun in Russland; objektiv gesehen, gibt es diese Stadt natürlich noch, nur für die alte Frau nicht mehr. Für sie hat die preussische Stadt aufgehört zu existieren, wie auch das Tausendjährige Reich aufgehört hat zu existieren.

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Damit wird klar, was nicht mehr existiert. In diesem Sinne hängt diese Form der Existenz tatsächlich ab von ihrem Namen.

Kindle keyboard 3g

Seit einiger Zeit hat mein alter Kindle mit der Tastatur den Geist aufgegeben. Wie viele andere schwöre ich auf dieses alte Gerät mit weltweitem 3g-Anschluss und einer Tastatur. Also habe ich alles versucht, um ihn wieder zum Laufen zu bringen.

Ich habe mir einen neuen Akku gekauft für 10$ (inkl. Versand), natürlich aus China. Ich habe den Akku gewechselt, worauf er sich zwar wieder starten liess, dann aber merkte ich, dass der Akku nicht mehr geladen wurde. Also was tun? Es blieb mir nichts anderes übrig, als ein neues Gerät anzuschaffen, den Kindle keyboard kann man allerdings nicht mehr neu kaufen. So habe ich auf ebay einen Ersatz gesucht – und schliesslich gefunden.

Letzte Woche ist das Gerät schliesslich angekommen, Zustand einwandfrei – und es liess sich auch starten.

Für 20$ (120$ Versand) tatsächlich ein Schnäppchen. Dann aber die Überraschung, er war noch auf den früheren Besitzer registriert, auf dieselbe Person, die das Gerät auch angeboten hat. Ich konnte das Gerät aber nicht auf den alten Namen deregistrieren. Das dürfte der Grund gewesen sein, dass der alte Besitzer es auch nicht gemacht hatte.

Eine erste Recherche führte mich zu einer Seite von chip. Die dort aufgeführten Tricks kannte ich allerdings bereits, ich hatte sie schon ausprobiert. Mein Problem lag offensichtlich woanders. Diese Seite von ZDNet wies mich auf etwas Wichtiges hin, das kritische Software-Update für ältere Kindle-Geräte.

Amazon weist auf „kritisches Software-Update“ für ältere Kindle-E-Reader hin

Es muss bis 22. März installiert werden, um weiterhin E-Books aus der Cloud herunterladen und auf den Kindle-Shop sowie andere Kindle-Dienste zugreifen zu können. Verpasst man die Frist für das automatische Update, lässt es sich später manuell installieren. Betroffen sind sieben Modelle aus den Jahren 2009 bis 2012.

Die zweite Generation des Kindle und Kindle DX (beide aus 2009) benötigt jeweils die Software-Version 2.5.8, der Kindle Keyboard der dritten Generation von 2010 Version 3.4.2 oder höher. Die vierte und fünfte Generation des Kindle (2011 respektive 2012) muss mindestens auf 4.1.3 aktualisiert werden, der Kindle Touch 4. Generation (2011) auf 5.3.7.3 und der Kindle Paperwhite 5. Generation (2012) auf 5.6.1.1. Neuere Kindle-Modelle, einschließlich des Voyage oder Paperwhite, benötigen kein Update.

Damit war für mich alles klar, ich erinnerte mich daran, dass Amazon  und verschiedene Blogs schon früher darauf hingewiesen hatte. Mein Gerät hatte die Software-Version 3.0, also musste ich aufrüsten, und zwar manuell, da die Verbindung zu Amazon ja nicht aufgebaut werden konnte. Nur jetzt wurde es kompliziert. Über diese Seite konnte man alle Software für Kindle-Geräte finden. Dann die Überraschung.

Ich musste in in einem ersten Schritt von 3.0 auf 3.1 upgraden, in einem zweiten von 3.1 auf 3.3, dann von 3.3 auf 3.4 – und jetzt erst war das kritische Software-Update auf 3.4.2 möglich – nach etwa 1 Stunde.

Dann die grosse Frage, ob es nun klappen würde. Erst im dritten Anlauf konnte ich nun die Deregistrierung und die erneute Registrierung auf meinen Namen vornehmen.

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GEM OneNote-Erweiterungen

Eine Erweiterung zu OneNote, die ich sehr schätze, sind die Gem Add-Ins. Sie kosten zwar etwas, aber die Anschaffung lohnt sich für alle, die viel mit OneNote arbeiten.

Diese Add-Ins sind derart vielfältig, dass man den Überblick manchmal etwas verliert. Da aber alle diese Erweiterungen über das Menu gestartet werden können, verliert man den Überblick über Vielfalt nicht. Zu den Funktionen zählen Möglichkeiten wie das Zählen von Seiten, Abschnitten oder Notizbücher, das Abspeichern von Abschnitten im html-Format, das Verschmelzen von Seiten, die Sortierung von Abschnitten oder Seiten nach ganz unterschiedlichen Kriterien. Schliesslich kann man in Tabellen auch Formeln einfügen und automatische Berechnungen machen. Dieses Add-In ist allerdings zusätzlich kostenpflichtig.

Das folgende Bild gibt einen Eindruck dieser Vielfalt.

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Digitale Signatur oder digitalisiertes Gekritzel

In der Solothurner Zeitung vom Donnerstag, 22.11.2017 erschien ein Artikel zum Thema Digitale Signatur. Im Artikel steht Folgendes:

Wer schon mal einen eingeschriebenen Brief erhalten hat, kennt das Prozedere: Der Briefträger oder Schalterbeamte verlangt eine Unterschrift, die man – mit einem Plastikstift «bewaffnet» – direkt auf den mitgebrachten Handcomputer oder das Display des Bezahlterminals schreiben kann. Der Empfänger bezeugt damit, dass ihm die Sendung ausgeliefert wurde.

Anschließend wird dieses Gekritzel als digitale Signatur bezeichnet. Im Artikel ging es dann um die Frage, ob ein solches Vorgehen nicht auch bei Initiativen oder Referenden angewendet werden könnte.

Zurecht gab es einen Tag später in einem Leserbrief eine Replik:

Hier wurde nun klargestellt, was der Unterschied zwischen einem digitalen Gekritzel und einer digitalen Signatur ist:

Digitales Signieren ist ein elektronisches Krypto-Verfahren (Algorithmus), bei dem der Computer mithilfe eines Geheimschlüssels (Private Key) aus digitalen Daten (beim Pöstler wäre das der Lieferschein) einen Wert berechnet, die digitale Signatur. Den Geheimschlüssel kennt nur der Unterzeichner. Durch Vergleich der digitalen Signatur mit einem erneut berechneten Signaturwert der gleichen Daten kann jeder mithilfe des öffentlichen Verifikationsschlüssels (Public Key) die nicht abstreitbare Signierung und die Unversehrtheit der Daten prüfen. Um die Daten dem Unterzeichner eindeutig zuordnen zu können, muss der Verifikationsschlüssel (Public Key) dieser Person zweifelsfrei zugeordnet sein (was mittels elektronischer Identität wie z. B. der SwissID garantiert ist).

Etwas peinlich für die Zeitung ist es schon, dass ein Leserbrief einen Tag später erklären muss, dass das, wovon der Artikel spricht, gar keine digitale Unterschrift ist.

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OneNote in der Schule

Ich habe während der vergangenen Jahre in diesem Blog mehrfach über OneNote geschrieben. Das Programm habe ich seit Anfang 2007 im Einsatz. Vor genau 10 Jahren habe ich hier einen kurzen Erfahrungsbericht veröffentlicht zum Einsatz von OneNote in einer Schulstunde.

Bereits 2008 habe ich erste Einführungskurse in OneNote an unserer Schule erteilt. Dieses Jahr nun, nach 9 Jahren, wurden und werden an unserer Schule wieder OneNote-Kurse angeboten.

Waren in den Anfängen vor allem der Einsatz von OneNote für Lehrpersonen das Thema, so wird heute vom Ersatz der guten alten Wikis durch OneNote gesprochen.

Wer auf Augenhöhe, kommunikativ, kreativ und gemeinsam eine virtuelle Lernplattform nutzen möchte, sollte sich OneNote ansehen – ein Tool, das in vielen Unternehmen durch den Einsatz von Office 365 einfach verfügbar ist.

Joachim Haydecker: OneNote (und skype) als Lernplattform

In den letzten Jahren hat sich im Zusammenhang mit OneNote sehr vieles getan.

  • Das Programm ist kostenlos erhältlich.
  • Es ist auf vielen Plattformen einsetzbar (Windows, MAC, Android, iOS)
  • Microsoft hat weitere Ergänzungen gemacht, die vor allem das Lesenlernen erleichtern.

Im folgenden Video stellt Joachim Haydecker OneNote als Mittel zum Wissensmanagement und als Lernplattform vor.

 

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