Verschiedene Medien im Einsatz

n13354v1

Heute ist mir aufgefallen, dass ich tatsächlich im Verlaufe des Morgens wieder einmal drei verschiedene visuelle Medien eingesetzt habe: Hellraumprojektor, Beamer und Wandtafel. Die Wandtafel benütze ich täglich, ebenso den Beamer. Den Hellraumprojektor hingegen werde ich wohl nächstens einmal entsorgen, der Einsatz heute war doch eher eine Ausnahme.

Suchbegriff “emil staiger” in diesem Blog

Eben habe ich einen Blick in die Statistik dieses Blogs geworfen – unter anderem auf die Suchbegriffe, die über Suchmaschinen auf diesen Blog geführt haben. Da stoße ich doch tatsächlich auf den Suchbegriff “emil staiger”.  Mir war aber nicht bewusst, dass ich mich je über Emil Staiger in diesem Blog geäußert habe. Im schulischen Umfeld wird der Name sicher öfters gefallen sein, vor allem natürlich im Zusammenhang mit Goethe. Warum aber stößt jemand über google mit der Suche nach Emil Staiger auf diesen Blog?

Also habe ich selber in google.ch und google.de nach Emil Staiger gesucht, habe über zwanzig Seiten durchgeblättert – und bin nie auf diesen Blog als Quelle gestoßen: das schien mir in der Tat auch logisch.

Dann habe ich die Suche aber auf den letzten Monat eingeschränkt – und siehe da: jetzt taucht dieser Blog an sechster Stelle auf, noch vor dem Wikipedia-Eintrag von Peter von Matt – welche Ehre.

In einem Beitrag vor zwei Wochen habe ich auf einen Artikel von Gottlieb E. Höpli in der NZZ am Sonntag Bezug genommen. In einem Auszug, den ich von Höpli zitiere, steht der Name Emil Staiger.

Etwas sonderbar mutet es schon an, dass diese Quelle nachher plötzlich so prominent auf google erscheint. Klar ist aber, dass dieser Beitrag hier zukünftig auch auf google erscheinen wird unter dem Suchwort Staiger, immerhin habe ich den Namen jetzt mehrfach erwähnt, obwohl ich absolut nichts über Emil Staiger ausgesagt habe. Das werde ich vielleicht später vielleicht einmal nachholen, schließlich habe ich mich vor vielen Jahren tatsächlich auch zu ihm schriftlich geäußert.

1o0aqerw

Nachtrag:

Eben habe ich festgestellt, dass die entsprechende google-Suche eingeschränkt auf den letzten Monat genau diesen Blogbeitrag an erster Stelle erwähnt. Das geht aber tatsächlich sehr schnell.

jd54lu3j

Freie Schulwahl für Gymnasiasten

image

Im Zuge einer Ökonomisierung der staatlichen Schulen plant man nun also eine Art Schulfreiheit für Mittelschulen im Bildungsraum Nordwestschweiz. So konnte man in der Zeitung „Der Sonntag“ vom 2.9.12 folgende Schlagzeile lesen:

Beschluss für freiere Schulwahl ist gefasst.

Im folgenden Text steht dann:

Idee ist, dass alle Schüler ihr Gymnasium beziehungsweise ihre Kantonsschule aussuchen können.

Interessant scheint mir, dass dieser Satz in den Online-Ausgaben der Solothurner Zeitung und der Aargauer-Zeitungfehlt. Dort steht lediglich, dass es sich um ein Pilotprojekt handle.

In der Basler-Zeitung steht es dann allerdings klar in der Schlagzeile:

Beschluss für freiere Schulwahl ist gefasst

Ab 2014 können alle Schüler wählen, welches Gymnasium in der Nordwestschweiz sie besuchen möchten.

Inhaltlich sind die Artikel sonst identisch, da sie alle von der gleichen Autorin stammen. Im Artikel wird schließlich auf die Argumentation der Befürworter einer solchen Lösung eingegangen.

Pierre Felder, Leiter Volksschulen im Basler Erziehungsdepartement, gibt unumwunden zu, dass man sich von einem gemässigten Wettbewerb zwischen den Schulen auch eine Qualitätssteigerung erhoffe.

Konkurrenz bringt also Qualitätssteigerung, genau wie in der Privatwirtschaft.

In der Solothurner-Zeitung vom 29.8.12 wird allerdings in einem Artikelein ganz anderes Bild dieser Konkurrenzsituation unter Schulen dargestellt.

Dort lesen wir, dass man in Basler Gymnasien fortan nicht mehr frei entscheiden kann, welche Schwerpunktfächer die Schule anbieten will.

Um alle fünf bestehende Standorte trotz sinkender Schülerzählen zu sichern, soll das Schwerpunktfächer-Angebot eingeschränkt werden.

Diese Massnahme soll dazu führen, dass sich Schülerinnen und Schüler künftig wieder einigermassen ausgewogen auf alle Gymnasien verteilen, wie das Erziehungsdepartement (ED) am Mittwoch bekanntgab. An der freien Wahl von Schule und Schwerpunktfach soll nicht gerüttelt werden, wie Hans Georg Signer, Leiter Bildung im ED, vor den Medien versicherte.

Der freie Wettbewerb soll also klar eingegrenzt werden. Die Schülerinnen und Schüler dürfen also frei wählen, die Schulen sind aber nicht frei in der Gestaltung ihres Angebotes.

Freie Wahl der Schule bedeutet aber aus der Sicht der Schule Freiheit in der Gestaltung ihres Angebotes. Das wäre dann die wirkliche Freiheit. Das aber macht den Basler Behörden wohl doch etwas Bauchweh.

Microsoft stellt den Live Writer ein

Ich habe mich eben auf dem Blog von Windows Live Writer umgesehen: Offenbar will Microsoft den LiveWriter einstellen. So zumindest kann man es im neuesten Blogeintrag lesen. Um Microsofot vielleicht doch noch zu bewegen, auf diesen Entschluss zurückzukommen, hat der Plugin-Programmierer Scott Lovegrov eine Petition lanciert.

Darin wird von Microsoft verlangt entweder den LiveWriter als ein metro style app für Windows 8 herauszugeben oder aber den Code freizugeben.

Make Live Writer open source, this way the community themselves can keep Live Writer going and keep it fresh.

Auf diesen Beitrag im Blog gibt es übrigens nur zwei Kommentatoren, die mit dem Blog-Betreiber darüber diskutieren. Überhaupt ist nicht nur der LiveWriter eingeschlafen, sondern auch dieser Blog.

Die letzten Beiträge auf dem Blog stammen vom 1. Mai 2012, dem 22.2.2012 und vom 13.2.2011, dann geht es bereits weitere ins Jahr 2010 zurück.

Ebenso wenig läuft bei den offiziellen Plugins.

fjcapld2

Drückt man bei laufendem LiveWriter im Menu den Button “Plug-In hinzufügen”, dann landet man auf der offiziellen Microsoft-Seite. Lässt man sich die Liste nach den letzten aktualisierten Plugins anzeigen, dann ist das Bild nicht besser:

ju1u2w30

Vier Updates vom Februar 2012, dann geht es bis August 2011 zurück.

Das Ende  war wohl absehbar.

Enhanced by Zemanta

Organisation – 9 Ideen, die funktionieren?

Via die Seite StepcaseLifehack bin ich auf diesen Beitrag gestossen, in dem 9 Ideen für die persönliche Organisation vorgestellt werden, die funktionieren sollen.

  1. Überschuss eliminieren
    Man solle z.B. seine Handtücher zählen oder Taschen und Schuhe, dann Überflüssiges eliminieren (die Autorin des Artikels ist eine Frau).
  2. Einkommendes reduzieren
    Keine unnötigen Sachen kaufen, etwas nur dann kaufen, wenn man es nötig hat. Das beste sei es, Einkaufshäuser zu meiden.
  3. Speicherraum verwalten
    Wenn man die ersten beiden Punkte beachtet, dann wird man automatisch auch weniger Dinge haben, die man irgendwo aufbewahren muss.
  4. Papierlos werden
    Hier wird beispielsweise Evernote erwähnt, kein unnötiges Ausdrucken mehr.
  5. Positive Gewohnheiten schaffen
    Man solle regelmäßig Dinge wegräumen, etwa Kleider oder die Dinge auf dem persönlichen Schreibtisch.
  6. Eine Aufgaben-Liste führen
    Alle To-dos müssen irgendwo aufgeschrieben werden.
  7. Planen
    Mit einem Kalender soll man auch die Aufgaben planen, nicht nur Verabredungen.
  8. Checklisten benützen
    Solche Listen seien die besten Zeitsparer.
  9. den Kopf freimachen
    Alles auf Papier bringen und so den Kopf frei machen für wichtige Dinge.

Die meisten Punkte sind bekannt: die ersten von simplify your life, die letzten Punkte sind ebenfalls Klassiker: etwa bei David Allens “Getting Things Done.”

Interessant in diesem Zusammenhang ist der vierte Punkt: Papierlos werden.

dnbjjzag

Hier eine Aufnahme aus dem Kopierraum unseres Schulhauses: Papierausschuss.

drdrhh5t

Und hier die bekannten Karteikarten nach bestandener Maturitätsprüfung.

Enhanced by Zemanta

Lernen ohne Leistungsdruck ist eine Illusion

ihafnttt

Gottlieb E.Höpli nimmt in der heutigen Ausgabe der NZZ am Sonntag Stellung zu Aussagen des Berner Erziehungsdirektors, der vor einer Woche vor zu viel Druck und Drill in der Schule gewarnt hat und sich für eine Wohlfühlschule ausgesprochen hat.

Wenn ich an meiner Schulzeit etwas bedauert habe, dann war es dies: dass die Fähigkeit zu memorieren, prosaisch ausgedrückt: auswendig zu lernen, nicht genug gefordert und gefördert wurde. Ich bedaure bis heute, dass ich mir Gedichte oder Musiknoten nicht exakt und ohne «Spick» vergegenwärtigen kann. Wie habe ich meinen Lehrer Emil Staiger beneidet, der in seinen Literatur-Seminaren einschlägige Textstellen aus Schiller und Goethe, Gottfried Keller und C. F. nicusa.com Meyer nach Belieben abrufen konnte!

Wo und wie aber soll dieses Memorieren, diese gründliche Aneignung eines Stoffes geschehen?

Interessant ist hier sicher die Feststellung, dass dieses Memorieren eine “eine gründliche Aneignung eines Stoffes” bewirken solle.

Schließlich der Schlag gegen viele Lehrer:

Ich hege ernsthafte Zweifel, ob sehr viele Lehrkräfte noch über die Fähigkeit verfügen, systematisch auswendig zu lernen. Denn sie haben es selbst nicht gelernt, wenn
sie nicht gerade einen Kurs über autogenes Training absolviert haben. Befürchten sie vielleicht, das Schulklima zu belasten, wenn sie das Memorieren forcierten? Aus der eigenen Schulzeit jedenfalls blieben mir die glasklar fordernden Lehrer in besserer Erinnerung als jene Softies, die uns dauernd an ihrer eigenen Befindlichkeit teilhaben lassen wollten.

Dann werden wir morgen mit dem Auswendiglernen dieses Artikels beginnen.

Weitere Links:
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt? – Systemtheorie für Lehrer: Helmut Willkes Grundzüge einer Theorie der Intervention in komplexe Systeme.

Bloggen mit Windows Live Writer

egtubwpp

Ich habe schon an früherer Stelle über diese Software gesprochen. Eben bin ich auf eine detaillierte Anleitung gestoßen, die Schritt für Schritt zeigt, wie man mit WLW Blogbeiträge verfassen und publizieren kann.

Gegen Ende des Beitrags werden auch Plugins für den WLW vorgestellt, ein interessantes Plugin ist ‘WordPress Comments’. Mit diesem Plugin kann man sich im WLW die Kommentare aus seinem WordPress-Blog anzeigen lassen und diese bearbeiten. Das Plugin wird als DLL-Datei heruntergeladen und muss gemäss der Anleitung auf dieser Seite in den richtigen Plugin-Ordner des WLW abgelegt werden.

Die Installation ist einfach. WLW neu starten, dann kann man das Plugin starten und die Kommentare sehr einfach sehen und bearbeiten.

f43wwunl

Enhanced by Zemanta

Die Bedeutung der Eltern in der Bildung

jeb3xwnl

Über den Deutschen Bildungsserver bin ich auf einen interessanten Beitrag der OECD gestoßen, mit dem Titel PISA – Let’s Read Them a Story! The Parent Factor in Education.

Die erste zentrale Aussage auf dieser Seite ist einsichtig: Die Erziehung beginnt zu Hause. Wenn die Kinder aber zur Schule gingen – so die weitere Ausführung, dann hätten Eltern vielfach die Ansicht, dass ihre Rolle als Erzieher damit beendet sei. Erziehung sei aber eine gemeinsame Aufgabe von Eltern, Schulen, Lehrern und vielen wirtschaftlichen und staatlichen Institutionen.

In einzelnen Kapiteln wird nun geschildert, wie die Eltern wirkliches Interesse für ihre Kindern zeigen können,

  • indem sie ihren Kindern Geschichten vorlesen,
  • indem sie mit ihren Kindern über die Welt, die sie umgibt, diskutieren,
  • indem sich Eltern in der Schule engagieren nicht aus Pflicht, sondern aus eigenem Antrieb
  • und indem sie ihren Kindern zeigen, dass Lesen für sie ein Wert ist.

Auf der gleichen Seite findet man Links auf Präsentationen zu diesem Thema, unter anderem auch ein Link auf eine deutsche Präsentation.