Samsung beliefert Tesla mit speziellem Bildsensor

Samsung Electronics hat seinen Isocell-Auto-4AC-Sensor vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Bildsensor, der in Fahrzeugen eingesetzt werden soll. Gemäss Samsung soll der Sensor Bilder für Surround-View-Monitore oder Rückfahrkameras in High-Definition liefern. Mit der Lancierung dieser Technikkomponente für Fahrzeuge unterstreicht Samsung seine Ambitionen, als Zulieferer der Automobilindustrie zu wachsen.

Einem Bericht des Online-Magazins The Korea Economic Daily zufolge soll Samsung bereits einen Vertrag in Höhe von 436 Millionen US-Dollar mit einem „führenden US-amerikanischen Hersteller von Elektrofahrzeugen“ abgeschlossen haben – es dürfte sich dabei um Tesla handeln. Der Isocell-Sensor soll demnach künftig in Teslas neuem Cybertruck verbaut werden.zum Einsatz kommen.

Quelle: Samsung beliefert Tesla mit speziellem Bildsensor | Netzwoche

Tesla darf weiterbauen: Gericht weist Eilantrag von Umweltverbänden ab

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wies am Mittwoch eine Beschwerde der Umweltverbände gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Frankfurt (Oder) vom Juni zurück. Damit kann Tesla Anlagen und Aggregate in der Gießerei, der Lackiererei und im Karosseriebau testen sowie Tanks zu Spül- und Testzwecken bauen und nutzen. Zuvor hatte der Tagesspiegel darüber berichtet.

Quelle: Tesla darf weiterbauen: Gericht weist Eilantrag von Umweltverbänden ab | rbb24

Projekt Kuiper: Amazon übernimmt Facebook-Team für Internet-Satelliten

Gemäss Wikipedia ist Starlink mit 1660 Satelliten (Stand Juni 2021) der grösste Satellittenbetreiber weltweit. Da kann also nicht davon gesprochen werden, dass Elon Musk Internet-Satelliten in den Weltraum schiessen „will“.

Nicht nur Elon Musk will mit seinem Unternehmen Starlink Internet-Satelliten in den Weltraum schießen. Auch Amazon baut sein Projekt Kuiper immer weiter aus. Schon im April 2021 hat der Konzern dafür das Expertenteam von Facebook übernommen.

Quelle: Projekt Kuiper: Amazon übernimmt Facebook-Team für Internet-Satelliten

Ende des Verbrennungsmotors schon 2035? EU-Kommission fordert baldiges Aus

Die EU-Kommission will, dass spätestens Mitte des nächsten Jahrzehntes keine herkömmlichen Benzin- und Dieselautos in Europa mehr neu zugelassen werden. Ein am Mittwoch präsentierter Vorschlag sieht vor, dass in der EU ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen zugelassen werden sollen.

Quelle: Ende des Verbrennungsmotors schon 2035? EU-Kommission fordert baldiges Aus – FOCUS Online

Samsung-Kameras für Tesla Cybertruck: Bestellung für 370 Mio. Euro?

Aus Südkorea wurde in dieser Woche gemeldet, dass Tesla für umgerechnet rund 400 Millionen Euro Kamera-Module bei Samsung Electro-Mechanics bestellt hat, einer börsennotierten Tochter des Konzerns Samsung Electronics, die bislang vor allem die Smartphone-Branche beliefert. Exakte Angaben zu Verwendung und Terminen gab es zunächst nicht, aber der Kauf soll in Zusammenhang mit dem Tesla Cybertruck stehen.

Quelle: Samsung-Kameras für Tesla Cybertruck: Bestellung für 370 Mio. Euro? > teslamag.de

Zu wenig Ladestationen in Deutschland: Hohe Nachfrage nach E-Autos

Man kann Tesla einiges vorwerfen, aber das Problem mit den Ladestationen ist absolut vorbildlich gelöst. Da hat niemand nach Staatshilfe gerufen, es hätte natürlich auch keiner geholfen. Immer wieder wird in der Presse auf die vielen Konkurrenten von Tesla verwiesen, die ihnen den Rang streitig machen. Die Entwicklung und der Bau von Elektro-Autos ist das eine, die ganze Infrastruktur aber das andere. Und wenn man sich dabei einfach auf Staatshilfe stützen will, ist das schon eigenartig.

Die Nachfrage nach Elektroautos steigt, doch der Ausbau der Ladestationen hält nicht Schritt. Es drohen Engpässe. Nun pumpt der Staat Milliarden in die Förderung eines besseren Netzes. Dabei kommt es auf ganz andere Dinge an.

Quelle: Zu wenig Ladestationen in Deutschland: Hohe Nachfrage nach E-Autos

Mehr Beta-Test: FSD Autopilot V9 von Tesla mit gemischten Ergebnissen

Einen ausführlichen Bericht über die neue Autopilot-Version 9 von Tesla findet man auf Teslamag.de.

Nach mehreren Verschiebungen haben ausgewählte Tesla-Besitzer in den USA am vergangenen Wochenende die neueste Version der als FSD bezeichneten Beta-Software für das Autopilot-System bekommen – und sich dann beeilt, sie auszuprobieren und darüber zu berichten.

Quelle: Mehr Beta-Test: FSD Autopilot V9 von Tesla mit gemischten Ergebnissen > teslamag.de

Clemens-Brentano-Preis an Simon Sailer

Der diesjährige Clemens-Brentano-Preis geht an den österreichischen Schriftsteller Simon Sailer für seine Werk Die Schrift. Die Jury begründete die Wahl wie folgt:

Ein Ägyptologe erhält eine rätselhafte, aber faszinierende Schrift, die sein Leben immer mehr aus der Bahn wirft. Mit Elementen der Hoch- und Popkultur spielend, entwickelt Simon Sailer in subtil-packendem Erzählton ein cineastisches Leseerlebnis: „Die Schrift“ handelt von der Macht der Zeichen sowie dem Horror, Opfer einer höheren Instanz zu werden. So entsteht, ergänzt durch anspielungsreiche Illustrationen, eine so vielfältige wie doppelbödige Erzählung. Sie ist Thriller und Novelle in einem.

Die Preisverleihung wurde wegen der Corona-Pandemie vom 19. Mai auf den 21. Juli verschoben, er wird in der Stadtbücherei Heidelberg übergeben und ist als Veranstaltung vor Ort und als Livestream geplant.

Der Clemens-Brentano-Preis ist mit 10’000 Euro dotiert und wurde 1993 von der Stadt Heidelberg gestiftet und wird seit 1995 jährlich verliehen. Die Jury besteht aus professionellen Literaturkritikerinnen und –kritikern sowie aus Studierenden des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg. Der Preis wird “im Wechsel in den Sparten Erzählung, Essay, Roman und Lyrik an Nachwuchs-Autoren verliehen, die mit ihren Erstlingswerken bereits die Aufmerksamkeit der Kritik und des Lesepublikums auf sich gelenkt haben”, so die offizielle Homepage. 2019 ist der Preis an Gianna Molinari für ihren Debüt-Roman Hier ist noch alles möglich verliehen worden.

Die Stadt benannte den Preis nach Clemens Brentano, der einige Zeit in Heidelberg gelebt hat. Er hielt sich ab 1804 kurze Zeit in Heidelberg auf, wo er mit Arnim die Zeitung für Einsiedler und die Gedichtsammlung Des Knaben Wunderhorn herausgab.