https://twitter.com/lehrer_online/status/1393250075627900937
Autor: Kurt Jakob
Wolfgang Tischer liest Wolfgang Borchert – Live am 21. Mai 2021 um 20 Uhr
Auf diesem Kanal wird man am 21. Mai 2021 um 20:00 Wolfang Tischer sehen, wie er Texte von Wolfgang Borchert lesen wird.
Was wird Wolfang Tischer lesen?
Wolfgang Tischer liest live u. a. die Geschichten und Gedichte »Die Hundeblume«, »Das Brot«, »Schischyphusch«, »Nachts schlafen dir Ratten doch«, »Die traurigen Geranien«, »Dann gibt es nur ein! (Sag NEIN!)«, »Stille Stunde«.
Dauer der Live-Lesung ca. 1 Stunde. Die Veranstaltung ist kostenfrei, der Vorleser freut sich über eine Spende.
Quelle: Wolfgang liest Wolfgang Borchert – Live am 21. Mai 2021 um 20 Uhr – literaturcafe.de
Zitat des Tages – 18.5.21
Elon Musk in einem Interview auf der Baustelle in Grünheide:
Vorschriften sind unsterblich. Je länger eine Gesellschaft besteht, desto mehr Vorschriften sammeln sich an. Deshalb sollte es einen aktiven Prozess geben, Vorschriften wieder abzuschaffen, sonst werden es mit der Zeit immer mehr Vorschriften und irgendwann dürfen wir gar nichts mehr.
Quelle: Elon Musk in Grünheide: „Irgendwann dürften wir gar nichts mehr“ | heise online
KI verwandelt einen Song der Spice Girls
15 Sekunden von „Wannabe“ der Spice Girls genügen – und Künstliche Intelligenz verwandelt dies in einen Song der Nine Inch Nails.
https://www.youtube.com/watch?v=__HgTre7UTw
Zitat und Kontext
Zitate-online.de veröffentlicht heute ein Zitat von Goethe – übrigens ein Zitat, das immer wieder auftaucht. Eine google-Suche zeigt Dutzende von Treffern.
Wenn euer Gewissen rein ist, so seid ihr frei.
Die Problematik von Zitaten, die aus dem Zusammenhang gerissen worden sind, offenbart sich hier sehr stark. Die Frage nämlich, aus welchem Kontext ein Zitat stammt, ist entscheidend. Natürlich hat Goethe diese Worte geschrieben, aber er hat sie einer Figur in einem Theaterstück in den Mund gelegt, das ist entscheidend. Diese Worte spricht Götz von Berlichingen zum gefangenen Weislingen im 1. Akt des Theaterstücks Der Götz von Berlichingen. Hier kann man auf Wikipedia die Geschichte nachlesen. Weislingen ist von Berlichingen gefangen genommen und nun führen die beiden einen Dialog.
Dies sind die Worte von Berlichingen, die auf dieses Zitat folgen:
Weislingen, soll ich von der Leber weg reden? Ich bin euch ein Dorn in den Augen, so klein ich bin, und der Sickingen und Selbitz nicht weniger, weil wir fest entschlossen sind, zu sterben eh, als jemanden die Luft zu verdanken, außer Gott, und unsere Treu und Dienst zu leisten, als dem Kaiser. Da ziehen sie nun um mich herum, verschwärzen mich bei Ihro Majestät und ihren Freunden und meinen Nachbarn, und spionieren nach Vorteil über mich. Aus dem Weg wollen sie mich haben, wie’s wäre. Darum nahmt ihr meinen Buben gefangen, weil ihr wußtet, ich hatt ihn auf Kundschaft ausgeschickt; und darum tat er nicht was er sollte, weil er mich nicht an euch verriet. Und du, Weislingen, bist ihr Werkzeug!
Quelle: zeno.org
Weislingen lässt sich schliesslich von Berlichingen überzeugen und wechselt die Seiten aus Überzeugung. Und damit wird er frei, im Sinne, dass er seine Freiheit zurückerhält. Berlichingen verspricht also Weislingen die Freiheit, er lässt ihn gehen, wenn sein Gewissen rein ist, wenn er wirklich davon überzeugt ist, dass der Knabe von Berlichingen zu Recht festgehalten wird, dass dieser nicht als Mittel zu einem ganz andern Zweck missbraucht wird.
Wenn nun in den Kommentaren auf zitate-online.de Folgendes zu lesen ist:
Ingrid Z: Frei für/zu was?
Senftopf: Wahrscheinlich „frei“ von Selbstvorwürfen oder Selbstzweifeln(wie das berühmte Ruhekissen…)
Hier muss man ganz einfach empfehlen, das Theaterstück zu lesen. Dann weiss man, was der Berlichingen in diesem Zusammenhang gemeint hat.
Gendersterne
Seltsam sieht es aus, wenn der Genderstern so verwendet wird, und zugleich ist die Schreibung nicht logisch. An “Gefährder*in” hat man sich schon gewöhnt, dies nicht zuletzt deshalb, weil die Alternativen “GefährderIn” oder “Gefährder:in” schon einige Zeit um Umlauf sind. Aber “zum*r” sieht seltsam aus, da das “r” ja nicht einfach an “zum” angehängt werden kann. Also müsste es doch “zu*m*r*” geschrieben werden, oder auch “zum*zur”. Nach der Logik dieser Webseite müsste es übrigens dann “der*ie Gefährder*in” heissen.
Das zweite Beispiel von derselben Webseite zeigt, dass es mit dem unbestimmten Artikel einfacher funktioniert: “ein*e Gefährder*in”.
Zitat des Tages – 17.5.21
Kurz und richtig- „Es gibt eine Sache, die praktisch alle, die an COVID19 sterben, gemeinsam haben:
sie wurden nicht geimpft.“ https://t.co/JduMP36r7Z— Sandra Ciesek (@CiesekSandra) May 5, 2021
Kommunikation mit Satzfragmenten
Es braucht offensichtlich keine ganzen Sätze – Ellipsen genügen:
Bayerische Rapper wollen Musikvideo auf dem Dach drehen – Intensivstation
Quelle: Bayerische Rapper wollen Musikvideo auf dem Dach drehen – Intensivstation – FOCUS Online
