Einen ausführlichen Bericht über die neue Autopilot-Version 9 von Tesla findet man auf Teslamag.de.
Nach mehreren Verschiebungen haben ausgewählte Tesla-Besitzer in den USA am vergangenen Wochenende die neueste Version der als FSD bezeichneten Beta-Software für das Autopilot-System bekommen – und sich dann beeilt, sie auszuprobieren und darüber zu berichten.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erwartet, dass bis 2030 deutlich mehr Elektroautos auf den Straßen in Deutschland fahren als bislang angepeilt. „Ich gehe davon aus, dass die Zahl der Elektrofahrzeuge in Deutschland im Jahre 2030 um einen gewaltigen Betrag bis hin zu 40 Prozent höher sein wird als bisher angenommen“, sagte der CDU-Politiker der Augsburger Allgemeinen. Er verwies auf neue, von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Berechnungen.
Mit insgesamt 201.250 Elektroautos im zweiten Quartal dieses Jahres hat Tesla weltweit zum ersten Mal die Marke von 200.000 Auslieferungen überschritten und zum dritten Mal in Folge einen Rekord aufgestellt. Und wie die nach und nach einlaufenden Meldungen von nationalen Zulassungsbehörden jetzt zeigen, haben auch die wichtigsten europäischen Märkte einen Beitrag dazu geleistet: Nur mit dem Model 3 als dem aktuell einzigen Modell für sie haben sich die Tesla-Zulassungen in 13 Ländern gegenüber den ersten drei Monaten 2021 um etwa 16 Prozent erhöht.
Termin-Ankündigungen von Tesla-CEO Elon Musk waren zuletzt wieder mit erhöhter Vorsicht zu genießen, aber bei seiner neuesten hat er nach mehreren Verzögerungen Wort gehalten. Denn relativ pünktlich am Samstag um 0 Uhr in Kalifornien (morgens um 9 Uhr in Deutschland) bekamen nach Meldungen in sozialen Medien ausgewählte Tesla-Besitzer in den USA ein ganz besonderes Software-Update: Die Version 2021.4.18.12 enthält die laut Musk grundlegend verbesserte Beta-Version V9 für das Autopilot-System, die eigentlich schon im April (und dann im Mai und im Juni) kommen sollte.
Besonders ist die neueste Version der Autopilot-Beta, die allgemein auch als FSD bezeichnet wird, aus zwei Gründen. Erstens basiert sie anders als bislang die Software in normalen Teslas auf einer komplett neuen Herangehensweise. Seit der ersten Veröffentlichung für wenige Tester im Oktober 2020 berechnet sie mit den Daten verschiedener Sensoren ein 3D-Bild des jeweiligen Autos und seiner Umgebung im Zeitverlauf, was Tesla als 4D bezeichnet. Und zweitens entschied Musk in diesem April, dass die Autopilot-Software in Zukunft auf die Auswertung des Radar-Sensors verzichtet – und V9 ist die erste Beta-Version des 4D-Systems, in der das umgesetzt wurde.
Je nach Betrachtungsweise handelt es sich um eine Kleinigkeit oder um einen schweren Verstoß gegen deutsches Recht: Ohne Genehmigung hat Tesla nach Angaben des brandenburgischen Umweltministeriums mehrere Tanks für seine Gigafactory in Grünheide bei Berlin installieren lassen, wie es am Donnerstag mitteilte. Zunächst leiteten die Behörden deshalb nur ein Bußgeld-Verfahren ein – aber am Freitag waren Vertreter von Landesumweltamt und Arbeitsschutz erneut auf dem Gigafactory-Gelände, um vor Ort nach möglichen weiteren ungenehmigten Arbeiten auf der großen Tesla-Baustelle zu kontrollieren.
Auf YouTube veröffentlichten die vier Mitglieder von Sir Pryce das Video zu ihrem Song Rush. Dessen Text hat zwar keinen erkennbaren Tesla-Bezug, das Video aber umso mehr: Es besteht komplett aus Aufnahmen, die durch die Wächter-Funktion der Elektroautos entstanden.
Die ersten Tesla Model Y sollen im August in Deutschland geliefert werden, sagt der Elektroautohersteller. Bis das Werk Grünheide läuft, kommen sie aus China.