{"id":4194,"date":"2021-09-01T14:31:16","date_gmt":"2021-09-01T14:31:16","guid":{"rendered":"https:\/\/kurtjakob.ch\/?p=4194"},"modified":"2021-09-01T14:53:58","modified_gmt":"2021-09-01T14:53:58","slug":"ulrike-draesner-erhlt-den-grossen-preis-des-deutschen-literaturfonds","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kurtjakob.ch\/?p=4194","title":{"rendered":"Ulrike Draesner erh&auml;lt den Grossen Preis des Deutschen Literaturfonds"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Ulrike_Draesner_Frankfurter_Buchmesse_2018.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Urheber: Heike Huslage-Koch - Creative-Commons-Linzenz\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/8\/84\/Ulrike_Draesner_Frankfurter_Buchmesse_2018.jpg\/320px-Ulrike_Draesner_Frankfurter_Buchmesse_2018.jpg\" alt=\"Urheber: Heike Huslage-Koch - Creative-Commons-Linzenz\" \/><\/a><\/p>\n<p>Seit 1983 wird der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kranichsteiner_Literaturpreis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kranichsteiner Literaturpreis<\/a> vergeben, unter den Preistr\u00e4gern findet man auch bekannte Schweizer Namen wie Thomas Strittmatter (Preistr\u00e4ger 1989), Hansj\u00f6rg Schertenleib (1995) und Paul Nizon (2007). Seit 2020 wird der Preis als Grosser Preis des Deutschen Literaturfonds vergeben.\u00a0 Zugleich wurde das Preisgeld von 30\u2019000 Euro auf 50\u2019000 erh\u00f6ht. In diesem Jahr erh\u00e4lt also <a href=\"http:\/\/www.draesner.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ulrike Draesner<\/a> den Preis. Der Preis wird am 11. Oktober 2021 im Literaturhaus Leipzig \u00fcbergeben. 2014 war ihr Buch <a href=\"https:\/\/kurtjakob.ch\/?p=4197\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Sieben Spr\u00fcnge vom Rande der Welt<\/em><\/a> auf der Longlist f\u00fcr den Deutschen Buchpreis.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/deutscher-literaturfonds.de\/preise\/grosser-preis-des-deutschen-literaturfonds\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Begr\u00fcndung der Jury<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p><em>Ulrike Draesner ist in vielen literarischen Gattungen zuhause und hat f\u00fcr jede eine eigene Form und Sprache entwickelt. Seit ihrem ersten Gedichtband \u201eGed\u00e4chtnisschleifen\u201c hat die 1962 geborene Autorin ein breites Werk an wortgewaltiger Lyrik, an Erz\u00e4hlungen und Romanen, pointierten Essays, aber auch Reiseb\u00e4nden und \u00dcbersetzungen ver\u00f6ffentlicht und erweist sich in all ihren B\u00fcchern als Meisterin der dichten Gedankenschilderung und als genaue Beobachterin der Gegenwart.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit wieviel Empathie sie das Innenleben ihrer Figuren entwickelt und zugleich jene sachte Distanz wahrt, die es erlaubt, Widerspr\u00fcche und R\u00e4tselhaftes zu offenbaren, hat zuletzt der K\u00fcnstlerroman \u201eSchwitters\u201c gezeigt. Die N\u00f6te des K\u00fcnstlers im Exil und die Beziehung zu seiner Frau schildert Ulrike Draesner mit gr\u00f6\u00dfter Eindringlichkeit und macht so Schwitters Welt lebendig. Wie in den vorherigen Romanen (etwa \u201eKanalschwimmer\u201c und \u201eSieben Spr\u00fcnge vom Rand der Welt) verleiht sie ihren Figuren eine eigene Stimme, einen eigenen Sprachduktus, und f\u00fchrt uns kunstfertig durch fremde Gedankeng\u00e4nge. Sie schafft es, die Wunden ihrer Figuren und der Welt offen zu legen, ohne in Hoffnungslosigkeit zu versinken.<\/em><\/p>\n<p><em>Ulrike Draesner konfrontiert uns mit Unvereinbarem und Schmerz. Sie experimentiert mit literarischen Formen und fordert die Sprache heraus, ohne ihr Publikum dabei aus den Augen zu verlieren. Ihre Lust am Erz\u00e4hlen und an der Wirkungskraft des Wortes ist in jedem Band zu sp\u00fcren \u2013 gleich ob Prosa, Lyrik oder Essay \u2013 und sie ist so ansteckend, dass ihr die Jury den Gro\u00dfen Preis des Deutschen Literaturfonds 2021 zuspricht.<\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 1983 wird der Kranichsteiner Literaturpreis vergeben, unter den Preistr\u00e4gern findet man auch bekannte Schweizer Namen wie Thomas Strittmatter (Preistr\u00e4ger 1989), Hansj\u00f6rg Schertenleib (1995) und Paul Nizon (2007). Seit 2020 wird der Preis als Grosser Preis des Deutschen Literaturfonds vergeben.\u00a0 Zugleich wurde das Preisgeld von 30\u2019000 Euro auf 50\u2019000 erh\u00f6ht. In diesem Jahr erh\u00e4lt also [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[208],"tags":[218],"class_list":["post-4194","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-literatur","tag-literaturpreise"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kurtjakob.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kurtjakob.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kurtjakob.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kurtjakob.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kurtjakob.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4194"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/kurtjakob.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4194\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4201,"href":"https:\/\/kurtjakob.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4194\/revisions\/4201"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kurtjakob.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kurtjakob.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kurtjakob.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}